-DBS
(Dezentrales Bestellsystem)
-DBS ist ein leicht bedienbares System
zur dezentralen Buchhaltung und Budgetüberwachung auf Arbeitsgruppenebene. In
DBS erfasste Bestellwünsche können an die Beschaffungsabteilung und/oder Drittmittelverwaltung
weitergeleitet werden, wo sie ohne erneute Erfassung weiterbearbeitet werden
können. Zentral oder dezentral vorliegende Inventarisierungsdaten können dabei
in den Bestellprozess einbezogen werden.
Neben Budget- und Planungsinformationen auf Arbeitsgruppenebene, die
dezentral geführt werden können, stellt DBS auch für den "Nichtbuchhalter"
ein einfach zu öffnendes Fenster mit Blick auf
zentrale Buchhaltungsdaten und Finanzinformationen bereit.
Kurzbeschreibung
Das Modul -DBS wird dezentral auf Kostenstellen-Ebene installiert. Dort kann es zur
Arbeitsgruppenbuchführung und auch als
"Budgetplanungs- und Überwachungssystem" genutzt werden.
Eine Vereinfachung des Bestellprozesses kann sich
mit Einsatz von DBS auch für die zentrale Verwaltung und Buchhaltung
ergeben: Erfasste Bestellwünsche können von den Arbeitsgruppen an die Verwaltung übermittelt
werden und brauchen dort nicht neu erfasst werden. So kann die
Vorgangsabwicklung in der Beschaffungsabteilung und Drittmittelverwaltung sehr
effektiv erfolgen. Auch kann eine automatisierte Übernahme
eines vom Besteller zu seiner Bestellung festgelegten
"Sammelbegriffs" in einen "internen Buchungstext" bei einer Festlegung
in
der
Finanzbuchhaltung erfolgen, mit der Folge, daß der Besteller seinen eigenen
"Buchungstext" später in den aus zentralen Buchhaltungsdaten erzeugten Reports
wiederfinden kann und gleichzeitig der Eingabeaufwand in der Verwaltung sowie
mögliche Fehlerquellen weiter sinken.
Formulare,
die zur Korrespondenz mit der Verwaltung benötigt werden, können elektronisch
ersetzt werden. Ein durchdachtes Berechtigungskonzept ersetzt dabei die
Unterschriften. Ab bestimmten Wertgrenzen kann auch auf zusätzliche
"Schriftlichkeit" der Vorgangsabwicklung bestanden werden. wobei dies
automatisiert überwacht werden kann.
Dabei werden eine Fülle von Details berücksichtigt:
- "Drittmittelbestellungen" werden von DBS
automatisch zuerst zur Drittmittelverwaltung übermittelt.
- Die Verfolgung des Bestellvorganges wird für
die dezentralen Besteller in DBS in verschiedenen Stadien sichtbar
(zur Kenntnis genommen, in Bearbeitung, verbucht, Wareneingang, Zahlung), ohne daß dies zusätzlicher Aufmerksamkeit der Verwaltung bedarf.
- Die nachträgliche Recherchierbarkeit aller
"Bearbeitungsstationen" und "Zustandswechsel" einer Bestellung ist
gewährleistet. Die Verwaltung überschreibt dabei insbesondere nicht Daten des
dezentralen Bestellers sowie umgekehrt.
- Minimierung von Rückfragen in der Verwaltung durch
einfache und übersichtliche Recherchemöglichkeiten für den dezentralen Besteller selbst.
- Automatischer und einfacher Abgleich von zentral und
dezentral geführten Konten. So kann gleichzeitig auch eine effektive Überwachung und Kontrolle
zentral geführter Projektkonten erfolgen.
Einsatzgebiete
Verwaltungen mit dem Wunsch, Bestellanforderungen oft mit nur wenigen Klicks
abschließend bearbeiten zu können und Verwaltungen, mit dem Wunsch, den Fachabteilungen
und "Initiatoren" von Verwaltungsvorgängen
einen schnellen "Lieferservice" zu bieten.
DBS leistet auch im Rahmen einer Dezentralisierung
von Budgetverantwortung einen
praktischen Beitrag.

Bild 1: Möglicher Verfahrensablauf einer Bestellung mit -DBS in
Verbindung mit -HKR/Doppik/KLR
Besondere Merkmale
- Eine besonders einfache und intuitiv gestaltete Programmoberfläche
macht keine Einweisung für den Nutzer von -DBS notwendig.
- Der gezielte Zugriff eines Benutzers von -DBS auf seine
Kostenstelle oder seine Projekte setzt keine Kenntnis der in der Buchhaltung
verwendeten Kontenschlüssel und zur Anwendung kommenden Haushaltstitel und
Sachkonten voraus. Alle verwendeten Schlüssel werden durch Klartexte ersetzt.
Der Anwender braucht dabei nicht zu wissen, was ein "Haushaltstitel" oder
"Finanzposition" ist, und kann dennoch auch auf "Titelebene" arbeiten.
- Ein
intelligentes Verfahren trifft die richtige Zuordnungen von dezentral
vorliegenden Bestellungen zu den zentral geführten soweit wie möglich von
alleine. Fehlende Kontenbestandteile können in in der Drittmittelverwaltung
oder Finanzbuchhaltung leicht ergänzt, bzw. korrigiert werden.
- Das Einrichten des Systems (Generierung der Bestell- und
Kontenpläne, Projekte, Kostenstellen, Systembenutzer, sowie die gegenseitige Zuordnung)
erfolgt weitgehend automatisch (ohne manuelle Erfassungsarbeiten) aus den bereits in
der zentralen Buchhaltung vorliegenden Zusammenhängen und dort erfassten
Daten.
- Anforderungsgerechte unterschiedliche Behandlung von
Haushaltsmitteln und Projektmitteln wird unterstützt
- Ein integriertes Telefonverzeichnis ermöglicht den Anwendern von
DBS den Zugriff auf institutsweite und aktuelle Telefonnummern aller Arbeitsgruppen und
Arbeitsgruppenmitglieder
- Übersicht über Lagerbestände und Inventardaten, Verfolgung des
Bestellstatus
- Integrierter Reportgenerator
- Eine Besonderheit der dezentral zugänglichen Listen ist, daß
aufgelöste Festlegungen sowie stornierte Buchungen nicht enthalten sind. Diese Listen und Auswertungen gewährleisten daher eine
bestmögliche Übersicht auch bei einer großen Anzahl von Fehlbuchungen.
- Buchungen der Verwaltung werden in das DBS übernommen bzw.
projektspezifisch sichtbar.
Frei definierbare "Bestelltypen" sowie auch
benutzerspezifisch festlegbare Wertgrenzen erlauben unterschiedliches Behandeln
einzelner Bestellungen. Beispiele:
- "Zwangsdruck" eines "Bestellformulares" kann vorgesehen
werden (z.B. ab einer Wertgrenze)
- Vor Übermittlung der Bestellanforderung an die
Beschaffungsabteilung kann eine "Freigabe" durch einen
Kostenstellenverantwortlichen vorgesehen werden.
- Möglichkeit von Direktbestellungen an Lieferanten unter
Umgehung der Beschaffungsabteilung
- Möglichkeit die Abklärung der medienseitigen Voraussetzungen vor der Bestellung
sicher zu stellen
- Die besondere Behandlung von Gefahrstoff-Bestellungen
Leistungsmerkmale
- Bestellungen können vor dem Auslösen gesammelt werden,
dabei können auch Bestellpositionen an einen Lieferanten zusammengefasst
werden, ohne daß es beider Verbuchung oder Warenlieferung zu Unklarheiten oder
Mehraufwand kommt.
- Zugriff auf aktuelle Lagerbestandsdaten für den
dezentralen Nutzer
- Umfangreiche Eingabehilfen wie Lieferantenverzeichnis, Leistungs-
und Artikelkataloge erleichtern das Bestellen
- Die Möglichkeit zur nahtlosen Weiterverarbeitung der Bestelldaten
durch den Einkauf ist gewährleistet
- Automatische Information des Bestellers bei Wareneingang
Vorteile durch -DBS:
- Entlastung des Einkaufs und der Buchhaltung durch Weiternutzung der
vom Besteller erfassten Daten
- Keine Schreibfehler durch erneute Erfassung von
Bestellwünschen in der Beschaffung
- Durch die besondere Einbindung von Inventarisierungsdaten werden auch
"Zubehörbestellungen" in der Verwaltung leicht verbuchbar.
- Gesonderte und einfache Buchführung in den
Arbeitsgruppen durch Nutzung von DBS
- Aktuelle Informationen und Budgetkontrolle durch direkte Anbindung der Arbeitsgruppen an
die Verwaltung