Customizing
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Individuelle Konfigurierbarkeit

Das Customizing von Modulen geht vergleichsweise ungewöhnlich einfach. Dazu kommt eine generelle "Wartungsarmut".

Ein Ziel vieler unserer Anstrengungen war und ist es, unsere Kunden so unabhängig von uns wie möglich zu machen. Umfangreiche Selbstanalyse- und Wiederanlaufverfahren in jedem denkbaren Fehlerfall gehören dazu genauso, wie klare Benutzerführung, Einfachheit und Verständlichkeit sowie die Flexibilität unserer Software. Wir sparen uns so Zeit für Wartung, Beratung und Customizing, der Kunde spart Kosten. Gleichzeitig investieren wir die eingesparte Zeit in die Qualität unser Produkte und hoffen, daß letztlich wir auch davon profitieren. Von dieser Haltung gehen wir nicht ab, solange es auch Kunden gibt, die so etwas zu schätzen wissen.

Das wir in diesem Sinne erfolgreich sind, zeigt auch der Fall, daß bei uns neulich ein Kunde ein Programmupdate für sein Modul bestellte, nachdem wir 12 Jahre lang nichts von ihm gehört haben. 

Die in Tabellen enthaltenen Spalten können beliebig ein- oder ausgeblendet werden.

Alle im Datenbestand vorhandenen Tabellen können benutzerspezifisch konfiguriert werden. Spalten, die Sie nicht brauchen, blenden sie weg. Diese erscheinen dann auch beim nächsten Mal nicht mehr. So schnell wie man Spalten aus der Anzeige ausblenden kann, kann man Sie auch wiederherstellen. Dies erfolgt pro Benutzer individuell erfolgen. Zusätzlich erscheint jedes Fenster und jede Tabelle da, wo Sie es verlassen haben. So entsteht mit der Zeit ein individueller Desktop. Beispiel: "abgelaufene Projekte" rechts oben, "Projekte von 2006" links unten.

Die in Tabellen enthaltenen Spalten können sortiert werden.

Die "spaltenmäßige" Umsortierung jeder einzelnen Tabelle ist möglich. Bei der durch uns vorgegebenen Reihenfolge der Spalten handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Auch die Breite der einzelnen Spalten ist einstellbar. Dies erfolgt kann pro Benutzer individuell erfolgen.

Die in Tabellen enthaltenen Spalten können durch weitere ergänzt werden.

Alle Tabellen von können um beliebige Spalten ergänzt werden. Dabei können teilweise neue Spalten automatisch und vollständig in die Verarbeitungslogik integriert werden, ohne daß Programmierung erforderlich ist.

Alle in den Tabellen enthaltenen Spalten sind in einem Datadictionary hinterlegt.

Alle verwendeten Tabellenstrukturen werden in einem "Datadictionary" beschrieben und sind zusätzlich vom Benutzer konfigurierbar. In Verbindung mit dem Reportgenerator oder Formulardesigner können Sie so schnell und komfortabel aus ihrem -Datenbestand auf die richtigen Informationen zugreifen und daraus aussagekräftige Berichte generieren. Auch können Sie so alle Spaltenüberschriften an die Ihnen im Hause verwendeten Ausdrücke anpassen.

Das Datadictionary kann von Ihnen geändert werden.

Ist beispielsweise Ihnen ein Feld nicht lang genug, so können Sie im Datadictionary eine neue Feldlänge für diese Tabellenspalte anzugeben. Mit einem Klick passen Sie danach die die Dateistruktur an, und schon können Sie mit der veränderten Feldlänge arbeiten.  Auch die Einbindung von zusätzlichen Feldern in das Programm und die Entfernung nicht benötigter Tabellenspalten wird so denkbar und möglich.

Die Größe und die Art der verwendeten Schriften wählbar.

Sie können die Größe der in verwendeten Schrift über die z.B. in Windows schon vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten hinaus benutzerspezifisch anpassen. Drei Standards (klein, mittel und groß) sind bereits vordefiniert (wir bevorzugen "klein") und per Mausklick wählbar. Jeder Benutzer kann seine eigene Einstellung haben.

Alle Menüpunkte können umbenannt werden.

Es kann vom Benutzer eine individuelle Gestaltung der Programmoberfläche vorgenommen werden. Bei allen Menüeinträgen handelt es sich lediglich um Vorschläge. Sie können alle Menüeinträge in ihrem -Programm ändern und an die bei Ihnen im Hause üblichen Ausdrücke anpassen, ohne daß sich die Verarbeitungslogik ändert.

Darüber hinaus lassen sich auch eine Vielzahl der in den Masken verwendeten Feld-Beschriftungen im laufenden Betrieb umbenennen.

Ausblenden von Programmfunktionen:

Nicht benötigte Programmfunktionen (Menüpunkte) können deaktiviert werden, so daß diese nicht mehr in Erscheinung treten. Ein anderer Weg, die Übersichtlichkeit zu erhöhen, ist die Definition von Profilen: Mit einem Profil kann eine Teilmenge eines -Programms genutzt werden, ohne daß der Benutzer durch die Vielzahl der in der Standardausführung vorhandenen Menüpunkte "verwirrt" wird (Einige Profile sind schon standardmäßig vordefiniert und müssen nur aktiviert werden).

Eine denkbare Anwendungsmöglichkeit von Profilen wäre zum Beispiel die beabsichtigte Nutzung eines -Programms zur "Projektverwaltung", zum "Kontaktmanagement" sowie als "Telefonie-Applikation". Dies sind Aufgaben, die besser als manches teure CRM-Programm auch erledigen kann. In dieser Teilmenge des Leistungsumfanges könnte man nur wenige der mehreren hundert verfügbaren Standard-Menüpunkte einblenden. Das Ergebnis wäre eventuell folgende Menü-Struktur:

Bild 1: Ein mögliches -Profil

Wie man an diesem Beispiel sieht, sind so nur ca. 20 Menüpunkte sichtbar, die mit der Aufgabenstellung in direktem Zusammenhang stehen. Die Übersichtlichkeit des Programms ist so vergleichsweise besser, als wenn mehrere 100 Menüpunkte aufgeführt wären.

Im Extremfall ließe sich das Menü auf eine einzige Funktion beschränken. Jeder Benutzer könnte dabei seine eigene Einstellung haben.

Anmerkung:
Für die Verwendung vom zur Projektverwaltung gibt es auch eine eigene "Programmoberfläche", zu sehen ist sie hier (in Bild 1). Auf Wunsch startet das Programm gleich mit dieser Oberfläche und und läßt den ganzen andern Teil (und auch die Buchhaltungsfunktionen) im Hintergrund.

Kundenspezifische Masken und kundenspezifische Verarbeitungslogik.

Das Programmverhalten von kann über externe Steuerdateien (Textdateien mit "Scriptsprache") bestimmt werden. Diese Steuerdateien können zur Laufzeit geändert werden, ohne daß das Programm neu compiliert werden muß. Dies bedeutet, daß Sie Änderungen bzw. Anpassungen in den Steuerdateien im eigenen Haus zur Laufzeit machen können, und mit ihren Steuerdateien den Funktionsumfang von ergänzen und ausbauen können.

Die Verarbeitungslogik kann dabei auch von der Bedieneroberfläche getrennt werden. So sind mit verschiedene Kundenvarianten möglich ohne das der Programmpflegeaufwand für uns als Hersteller des Programms dadurch steigt. Auch verschiedene Verarbeitungslogiken und Validierungen können in der Steuerdatei definiert werden, ohne daß wir als Programmhersteller gefordert sind.

Externe DLL-Programmdateien.

Zusätzlich kann der Funktionsumfang von auch durch selbst geschriebene Programme erweitert werden, ohne daß wir als Programmhersteller gefordert sind. Aus dem -Menü heraus können festgelegte "Einsprungspunkte" in von Ihnen geschriebene Programme (DLL-Dateien) aufrufen werden. So haben Sie die Möglichkeit, beliebig zu erweitern. Als Programiersprache können Sie z.B. auch C, C# oder C++ oder andere .NET-Programmiersprachen verwenden. Ihre so erstellen Programme können dann "innerhalb" von laufen, als wären sie Teil davon.

 

(Im Vergleich zur Verwendung von "Steuerdateien" können Sie so alle Möglichkeiten der von Ihnen gewählten Sprache nutzen. )

 

Restriktionen gibt dabei es keine. Anhand unserer offen gelegten Datenstrukturen und der im -Data-Dictionary enthaltenen Bescheibung jeder einzelnen Tabelle ist das für einen Fachmann kein Problem. Die Verarbeitungslogik bestimmen dann ausschließlich Sie selbst.

Ihre selbst erstellten Programme werden vom bereits vorhandenen -Programm automatisch erkannt und akzeptiert ( muß also nicht modifiziert oder neu compiliert werden). Sie sind also auch hier unabhängig von uns und nicht auf die Mithilfe von uns als Programmhersteller angewiesen (aber natürlich helfen wir Ihnen auch gerne, sollten Sie dies benötigen).